Und dabei können gerade sie, die nicht mit beiden Beinen im
Verwertungsprozess stecken, uns vermitteln, was das Leben lebenswert macht.
Ist ein behinderter Mensch von vornherein außen vor, so entzieht sich ein Künstler bewußt dem Verwertungsgedanken.
Kunst und Kultur scheinen uns oft nicht nützlich und sogar überflüssig zu sein.
Auch Menschen, die gehindert werden am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzuhaben,
schieben wir gerne an den Rand, ins Pflegeheim, in die Behindertenwerkstätte.
Manch einem sind diese Menschen nicht nützlich.
Hier haben Künstler und Menschen mit Behinderungen, Alte und psychisch Betroffene etwas gemeinsam.
Einigen gehinderten Menschen Raum zu schaffen, sich zu entfalten und am
öffentlichen Leben aktiv teilzuhaben, darum geht es mir in den Kursen und
in dieser Ausstellung.
Bärbel Bahlke-Meisel
Bärbel Bahlke-Meisel / Dietmar Meisel
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